Backup und Festplatten formatieren

Immer wieder erlebe ich Kunden, die machen keine Backups auf Festplatten mehr, weil das Kopieren der Daten nicht sauber läuft.
Der Grund ist häufig, dass HDs oder Festplatten falsch formatiert sind: In FAT32, einem veralteten Windows-Dateisystem.
Festplatten für backups müssen unbedingt in HFS+ (Journaled) für OS X formatiert sein.
In OS X heisst dieses Format “Mac OS Extended (Journaled)”
DoktorMac ist gerne behilflich bei Backup-Einrichtungen.
Ausserdem empfehle ich, der Einfachheit und Sicherheit halber hardclone als Backup-Programm.

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Daten an KrollOntrack geliefert

Eine defekte Festplatte wurde gestern an KrollOntrack für Data-Recovery eingesandt. Der versand der defekten Festplatte verlief unbürokratisch und rasch: Am Morgen eine Mail geschickt, Mittags (DoktorMac war unterwegs) die Antwort erhalten. Danach telefoniert, kurz nach 14 Uhr hatte ich die Formulare per Mail erhalten. Diese auszufüllen dauerte etwas mehr als eine Stunde. Um Daten professionell retten zu können, sind wichtige Angaben erforderlich: Mindestens 10 Dateinamen mit ihrer Pfadangabe. Dies mit dem Kunden herauszufinden war ein gutes Stück arbeit, musste er doch alles aus dem Gedächtnis holen. egs, der Abholdienst, solle zwischen 15 und 17 Uhr vorbeikommen. Kurz nach 15.30 Uhr war ich bereit, da ich die Unterlagen fertigstellen und scannen musste.
Um 16.30 Uhr klingelte es bei DoktorMac, ein älterer Mann kam mit leeren Händen und wollte die Festplatte.
Doch halt! Das sind sensitive Kundendaten, wie soll damit umgegangen werden? Ich fragte nach dem Auftrag, doch der Mann konnte mir nichts zeigen. Sicherheitshalber rief ich bei KrollOntrack an, um mich zu versichern.
Als er dann abgefahren war, rief ich bei egs an, liess mir den Namen des Chauffeurs, die Sendungsnummer und das Autokennzeichen bestätigen.
Natürlich habe ich die Festplatte mit DoktorMac angeschrieben, sauber verpackt und abgegeben.

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Eignet sich ein NAS (Network Attached Storage) als Fileserver?

Diese Frage kann ganz kurz mit Jein beantwortet werden. In den letzten zwei Wochen habe ich vertieft NAS der Firmen Synology, Buffalo und Zyxel verglichen. NAS werden gemeinhin als “Netzwerk Festplatte” angeboten. Dieser Ausdruck ist falsch. Über Ethernet können technisch bedingt keine Festplatten (HDs) angeschlossen werden.
Ein NAS hat immer ein Betriebssystem – in der Regel ein spezielles Linux oder ein abgespecktes Windows.
NAS eignen sich in kleinen Firmen (bis 5 Arbeitsplätze) als reine Fileserver (also Dokumente, Fotos, Musik, Filme).
Bleibt das Problem des backup: Die meisten NAS bieten die Möglichkeit, Daten innerhalb des Netzwerkes auf ein gleiches NAS zu replizieren. Dies ist aber grundsätzlich nicht als backup zu verstehen. Häufig stehen beide NAS am selben Ort. Wird eingebrochen, brennt es oder gibt es einen Wasserschaden, sind beide unbrauchbar.
Sie sind aus derselben Serienproduktion. Dadurch fallen sie meist kurz hintereinander aus.
Entsteht ein Fehler auf dem NAS, wird dieser auch gleich repliziert.
Bleibt also noch das Backup auf externe Medien. Hier bieten NAS nur USB-Anschlüsse an. Teilweise können diese für Backups gebraucht werden (z.B. Synology, Zyxel). Jedoch: Das externe Medium muss so formatiert sein, dass es das Betriebssystem erkennt (Windows: NTFS, FAT32 – Linux: ext2, ext3, ev. reiserfs).
Bei einem Ausfall wird es also schwierig, eine externe Festplatte an einen Mac zu hängen und die Daten einfach so freizugeben.
In vielen Firmen hängt aber das Tagesgeschäft von der Verfügbarkeit der Daten ab. Diese müssen innerhalb Stunden nach einem Defekt eines Servers (hier: NAS) wieder verfügbar sein.
Bleibt also für kleinere Betriebe als reiner Fileserver in Macintosh oder gemischten Umgebungen nur ein Windows-Server oder als günstige Alternative ein MacMini als Server. Dieser kann problemlos bis 10 Clients mit dem Handelsüblichen Betriebssystem und SharePoints konfiguriert werden.

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Tele2 hat Schwierigkeiten mit SMTP-Server

Kunden von Tele2 beklagen gehäuft, dass sie keine eMails mehr versenden können.
An die eigene eMail-Adresse versenden funktioniert zwar, aber an eine von tele2 externe Adresse funktioniert nicht. Folgende Fehlermeldung erscheint: Server-Antwort: info@doktormac.ch relaying prohibited. You are not allowed to relay mail.
Abhilfe schafft nur ein Anruf auf die 2.13 CHF / Minute teure Hotline von Tele2. Anschliessend wird von einem Servicetechniker die Mailbox zurückgesetzt, dann funktioniert alles wieder.
Ob dies mit dem Ausschalten von Port 25 zusammenhängt, weiss ich nicht.

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Peinliches Pixel-TV von Cablecom

In der Länggasse wurde offensichtlich und nach Auskunft eines Klubbetreibers auf digitales Fernsehen von Cablecom (bei vielen unter dem Namen Kabelkomiker bekannt) umgestellt. Was sich da bietet ist peinlich: pixeliges, kaum hörbares Fernsehen, also nicht brauchbar.
Was lässt sich tun? Einen eingeschriebenen Brief an Cablecom schreiben und Besserung mit einer Frist verlangen. Ansonsten die Gebühr von 25 Franken monatlich nicht mehr bezahlen. Oder, noch besser: Gleich künden und entweder kein Fernsehen mehr schauen oder Stalliten-TV installieren.
Zu Hause habe ich überhaupt keinen Fernseher, sondern schaue ab und zu auswärts (so wie heute Abend). Schon vor Jahren kündigte ich meinen Anschluss und bezahle so 25 Franken weniger Miete pro Monat für meine Wohnung.

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Rettet die Apfeltaste!

Die neue Tastatur von Apple bietet keine Apfel-Taste mehr!
Deshalb empfehle ich dringend, den Blog Rettet die Apfel-Taste zu unterschreiben.

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