08 Sep 2011
Hier der Erfahrungsbericht von DoktorMac und imaprint AG, wie es seit Ende Juni läuft:
Beteiligte Firmen:
- ewb (Vermittler)
- MyGate (Vertragspartner)
- Bären-Elektro (vertikale Installation)
- Cablex (horizontale Installation, Fehlersuche)
- Swisscom (Troubleshooting)
- imaprint ag (Kunde)
Ganz nach dem Motto: Viele Köche verderben den Brei bzw. die Linke weiss nicht was die Rechte tut.
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Kategorie: Eindrücke, Netzwerk, VPN
02 Sep 2011
MacBook Pro mit Core i7, das alle paar Tage/Wochen abstürzt (siehe auch hier) mit hunderten von Forenbeiträgen.
MacBook Pro 2010 mit ähnlichem Fehler (hunderte von Forenbeiträgen).
Meine Erfahrungen im Support sind, dass sich solche und ähnliche Fälle in letzter Zeit häufen. Ich schätze, dass 10% Macs, die ich ausliefere, eigentlich DOAs (Dead On Arrival) sind. Häufigste Fehler sind “hard freezes” – das Gerät friert im laufenden Zustand einfach ein.
Infrage kommen folgende Bauteile, die defekt sind (in dieser Reihenfolge sollte die Fehlersuche gemacht werden):
- Inkompatible Software (Migration aus altem Betriebssystem)
- Unsauberes neues Betriebssystem
- RAM-defekt
- Festplatte defekt (leider auch oft bei neuen Modellen)
- Logic-Board defekt
Das Ganze kann ganz schön ins Geld gehen: Einer unserer Produktiv-Rechner ist schon wieder kaputt – eine dritte Neuanschaffung liegt in diesem Jahr nur schwerlich drin.
Kategorie: Eindrücke Tags: Apple Qualität, einfrieren, hard freeze
09 Aug 2011
Unter OS X Lion (Mac OS X 10.7) funktioniert Swiss Map nicht mehr. Dafür ist eine Virtualisierungslösung z.B. mit Parallels nötig.
Es ergibt sich eine einfache Rechnung: Für 1:50 000 und 1:25 000 Landeskarten habe ich x-hundert Franken ausgegeben. Die Lebensdauer davon war ca. 5 Jahre auf meinem Apple Macintosh-Computer.
Nun sind diese Landeskarten nur noch mit grossem Aufwand unter dem neusten Betriebssystem OS X Lion aka 10.7 zum Laufen zu bringen.
Meine alten 1:50 000 Papierkarten sind auch nach 25 Jahren lesbar, teilweise etwas verdreckt, in den Falzen etwas gelöschert – aber problemlos brauchbar.
Papierkarten halten mindestens 5 x länger oder noch mehr. Der Preis pro Karte beträgt ca. CHF 14.00.
Rechnen wir nun für die Software-Karten CHF 1000 als Anschaffungspreis, und eine Lebensdauer von 5 Jahren. Dies ergibt Kosten von CHF 200.00 für Swiss Map auf einem Mac OS X Betriebssystem.
Kaufen wir jedoch für CHF 14.00 Karten, sagen wir mal, die ganze Schweiz als 1:50 000-er. Es gibt 78 Karten, das macht zusammen CHF 1092.00. Diese halten mindestens 25 Jahre. Pro Jahr macht dies eine Investition von CHF 43.70
Mit diesen Karten kann ich problemlos in den Bergen wandern und dies 25 Jahre lang!
Kategorie: Eindrücke Tags: Landestopografie, OS X 10.7, OS X Lion, Swiss Map
25 Jul 2011
Erstaunlich gut lief die Migration mit den diversen Programmen von 10.6.8 Snow Leopard zum System 10.7 Lion. Nur gerade Swiss Map läuft nicht mehr (da in Rosetta betrieben). Sämtliche anderen Programme scheinen nach kurzen Tests zu laufen – und das sind auf einem Computer, der seit Jahren für den Macintosh-Support in Bern und Umgebung gebraucht wird, viele.
Die Neuerungen im System sind vor allem optischer Natur und auffällig, im Gegensatz zu den Änderungen zwischen System 10.5.8 Leopard und 10.6.8 Snow Leopard.
Änderungen im Finder und dessen neue Funktionen werde ich nach und nach entdecken und sicherlich zu schätzen lernen, so wie viele in den letzten Jahren.
Auffällig sind für mich die Programme Mail, Adressbuch und iCal. Davon bin ich nur mässig begeistert in OS X Lion aka 10.7.
So sind etwa im Adressbuch Gruppen, Namen und Einzeleinträge nicht mehr nebeneinander sichtbar, sonder nur jeweils Gruppen und Namen oder Namen und Einzeleinträge.
Im Programm Mail ist die Darstellung weiterhin gedrittelt, jedoch sind die wichtigsten Einstellungen, nämlich die Übersichten in den Mails nicht mehr sauber in Spalten dargestellt, sondern im “Outlook-Stil”. Leider, denn damit geht die einfache, klare Übersichtlichkeit verloren.
Ähnliches Ungemach ist in iCal zu verzeichnen. Die linke Spalte, oben mit den Kalendern, gibt es nicht mehr – dafür können die verschiedenen Kalender eingeblendet werden. Was viel tragischer ist, sind die Monate darunter, die nun nicht mehr eingeblendet werden können. So wir es schwierig, für einen Kalendereintrag rasch auf das richtige Datum zu klicken. Dafür gibt es nun im iCal von OS X Lion eine Jahresübersicht.
Gerade diese drei Programme, die in einem geschäftlichen Umfeld gebraucht werden, haben stark gelitten und sind dafür mit wunderschönen Lederimitat gemacht.
Apple zielt offensichtlich mit seinen Neuerungen auf die kommerzielle, private Sparte. Dies ist seit ungefähr anderthalb Jahren deutlich zu beobachten, dass Apple Geschäftskunden lieber links liegen lässt.
Doch, davon später mehr.
Kategorie: Eindrücke Tags: 10.6.8, 10.7, OS X Lion, Snow Leobard
04 Mai 2011
Durch meine Support-Tätigkeit habe ich immer wieder mit iPads zu tun – und werde auch gefragt, was ich davon halte.
Meine Eindrücke davon: Das iPad ist ein typischer Hype, ein Mode-Gadget und ein Sofa-Gerät. Das iPad ist toll um Filmchen zu schauen, seine E-Mails zu lesen, im Internet rasch etwas zu recherchieren, einen Termin einzutragen oder nachzuschauen.
Für all diese Tätigkeiten ist das iPad sicherlich bestens geeignet – vorausgesetzt, die Internet-Verbindung ist vorhanden.
Und hier beginnen die Einschränkungen: das iPad verlangt dauernd nach einer Internet-Verbindung. Unterwegs ist diese entweder nicht konstant vorhanden oder aber wird schnell mal sehr teuer – vor allem im Ausland.
Wenn ich etwas darauf bearbeiten möchte, wird es rasch umständlich: Dateien vom Macintosh-Computer können nur mühsam auf das iPad kopiert werden. Programme laufen nur mit Einschränkungen. Ein Programm braucht immer wieder eine Online-Verbindung, um z.B. Hintergründe (Keynote) nach zu laden.
Da ich selber kaum Filme schaue, kann ich statt des iPads sehr gut auf dem iPhone Termine in iCal naschauen, Musik in iTunes hören, im Internet rasch etwas recherchieren und das Wichtigste: Ich kann auf dem iPhone sogar telefonieren!
Für den Rest brauche ich ein vollwertiges MacBook Pro. Darauf habe ich auch Zugriff aufs Dateisystem, kann problemlos an einer Keynote arbeiten. Und, ich kann sogar, falls nötig, übers iPhone ins Internet.
Als gute Alternative bietet sich das MacBook Air an. Gut, die brauchbare Variante davon kostet halt 500 Franken mehr. Jedoch bin ich persönlich der Meinung, dass sich die Mehrinvestition für einen vollwertigen Computer in Form des MacBook Air 11″ mit 4GB RAM gegenüber einem iPad lohnt.
Kategorie: Eindrücke, iPad Tags: iPad, iPhone, MacBook, MacBook Air
24 Feb 2011
Intel hat mit LightPeak eine neue Schnittstelle entwickelt, die USB, FireWire und den DisplayPort in Apple Macintosh-Computern ersetzen könnte. Die Schnittstelle wird von Apple als Thunderbolt bezeichnet.
Für viele Standards braucht Apple eigene Namen: So ist WLAN bei Apple AirPort, die IEE1394-Schnittstelle FireWire.
Sonst ist von Aussen wenig Neues bei den heute vorgestellten MacBook Pro zu verzeichnen. Die meisten Gerüchte erwiesen sich als unhaltbar: Weder wurde das Design an MacBook Air angepasst, das Gehäuse als LiquidMetal gefertigt oder das DVD-Laufwerk (Superdrive) weggelassen.
Im Innern der Geräte hat sich einiges geändert: Die neuste Prozessor-Generation (SandyBridge) wurde verbaut – und es darf gehofft werden, dass Intel die Hardware-Probleme im Griff hat. Diese Probleme hat Apple bislang nicht betroffen.
LightPeak alias Thunderbolt ist doppeldeutig: Light sowohl leicht als auch Licht. Die Schnittstelle sollte wahrscheinlich zuerst als LWL (Lichtwellenleiter) konzipiert werden, wurde aber doch als Kupferdraht umgesetzt, des Preises wegen und um die Energieversorgung für externe Geräte über dieselbe Schnittstelle umsetzen zu können.
Interessant dabei, dass bis jetzt kaum über diese Entwicklung berichtet wurde. Dementsprechend wüsste ich auch von keinen Peripherie-Geräten, die diese Schnittstelle unterstützen. Erfahrungsgemäss dauert es mindestens ein halbes Jahr, bis brauchbare, sauber funktionierende Adapter bzw. Gehäuse und Geräte, die Thunderbolt aka LightPeak fähig sind, herauskommen.
So funktionierten auch erste ExpressCards unzuverlässig. Der Standard konnte sich nie richtig durchsetzen.
Kategorie: Allgemein, Eindrücke, Peripherie Tags: FireWire, Intel, Light Peak, LightPeak, Thunderbolt, USB