Newsletter Februar 2010

Information

Ich und mein Mac machen eine Weiterbildung [3] zum Thema E-Mail findet statt am 16.3.2010 wiederum ab 13.30 Uhr in der Migros Clubschule, Schanzenterrasse.
Themen:
Einstellungen im Programm Mail, Werbemails (Spam), Adressbuch und Mail, Anhänge richtig einbetten, Ordner anhängen.

Nicht Teil des Kurses ist das Einrichten eines E-Mail-Kontos.
Die Arbeitsweise ist etwas unterschiedlich zu den vorangegangenen Treffen. Wir beginnen mit einem kurzen Vortrag, anschliessend können Sie auf Ihrem eigenen Computer mithilfe von Kurzanleitungen üben und Sie sind aufgefordert, anderen Teilnehmenden über die Schulter zu schauen.
Für vertiefende Fragen stehen Ihnen erneut die zwei Macintosh-Spezialisten zur Verfügung:
DoktorMac® Peter Brechbühl
mac-i-tea.ch Christoph Obrecht

Kosten?: für 3 Stunden nur 100 Franken! Um einen so niedrigen Preis bieten zu können, müssen Sie jedoch Ihren eigenen Macintosh-Computer mit OS X 10.4 Tiger, 10.5 Leopard oder 10.6 Snow-Leopard drauf, einem eingerichteten und aktiven E-Mail-Konto und ein Verlängerungskabel für den Strom mitbringen. Internetanschlüsse sind vorhanden. Parkplätze gibt’s gleich nebenan im Bahnhofparking.

Melden Sie sich gleich jetzt per E-Mail für diesen Termin an.
info@doktormac.ch

DoktorMac®
Peter Brechbühl

Geschichten aus dem Alltag

In den letzten Wochen beschäftigte mich in der Hauptsache ein grosser Auftrag, der eine detaillierte Vorbereitung meinerseits erforderte.
Letzten Herbst bekam ich einen Telefonanruf von Herr Doktor Anliker, dass bei ihm in der Praxis in Belp eingebrochen wurde. Dabei wurde sein Laptop und eine Backup-Platte entwendet.

Im Verlaufe des Beratungsgesprächs kam eine massive Lücke zu Tage: Er hatte die Daten über MobileMe abgeglichen. In der Schweiz gelten jedoch Patientendaten als besonders schützenswerte Daten und deshalb müssen diese im Inland bleiben. Ausserdem ist ein Arzt verpflichtet, seinen Patienten mitzuteilen, wenn deren äusserst vertrauliche Daten nicht in seiner eigenen Praxis verwaltet werden.
Aus all diesen Gründen entschlossen wir uns, die Daten innerhalb der Praxis mit einem eigenen Server zu verwalten.

Umfangreiche Gespräche und Vorabklärungen ergaben, dass er vor allem einen Datenserver benötigt, damit seine Praxissekretärin die Patientenakten verwalten kann, der Arzt und die TherapeutInnen jedoch jederzeit darauf Zugriff haben. Ausserdem wurde eine Agenda verlangt, die von der Praxisangestellten, den TherapeutInnen und dem Arzt auf Macintosh-Computern, Windows-Maschinen und dem iPhone gelesen werden kann.
Zunächst offerierte ich dafür einen Kerio-Mailserver.

Nach Erscheinen der neuen Server-Version 10.6 Snow-Leopard zeigte sich dann schnell, dass es nun möglich ist, mit iCal einen einfachen, funktionierenden Kalender umzusetzen. Deshalb haben wir schlussendlich alles mit einem einzigen Macintosh 10.6-Server Snow Leopard realisiert.

Die Praxis umfasst zwei Ärzte, eine Sekretärin und zwei TherapeutInnen an zwei verschiedenen Standorten. Diese beiden Standorte wurden mit je einer ZyWall USG 100 fix übers Internet verbunden. So ist es möglich, die Daten durch einen sogenannten sicheren Tunnel, übers Internet zu versenden. Niemand kann sie somit einsehen ausser den beiden verbundenen Standorten.

Zuerst habe ich die beiden Standorte mit den ZyWalls verbunden und überprüft, dass der Tunnel läuft. Als diese für alle weiteren Schritte sehr wichtige Installation erfolgreich eingerichtet war, machte ich mich daran den neuen Server aufzusetzen.
Den ersten Versuch startete ich in der Angestellten-Küche, wo es, verursacht durch die Kaffeemaschine, einen Stromausfall gab. So musste ich den MacMini-Server in einer Abend-Aktion nochmals neu aufsetzen und die Daten darauf zügeln. Zugleich konfigurierte ich iCal, damit zuerst zwei Benutzende darauf zugreifen können: Der Arzt, mit seinem MacBook Pro und iPhone sowie die Praxisangestellte sollten als erste in den Genuss der Neuerung kommen.

Anschliessend testete ich die Konfiguration von beiden Praxis-Standorten aus. Der Kalender von Herr Anliker funktionierte nach einigen Feineinstellungen von beiden Standorten, sowohl von seinem MacBook Pro aus als auch vom iPhone über eine gesicherte Verbindung. Auch die Praxisssekretärin konnte von ihrem eigenen MacBook Pro auf die Agenda Herr Anlikers zugreifen.
Nun wurden die Daten vom Windows-Computer, welchen die Praxisangestellte zuvor gebraucht hatte, auf den Server kopiert. Zum Transkribieren der Texte, welche der Arzt mit seinem iPhone aufnimmt, wurde die Software Express Scribe gewählt, da schon ein Fusspedal existiert. Ansonsten würde ich eher F4 empfehlen.

Zuletzt wurde die Software IP-Securitas auf den verschiedenen Geräten der Gemeinschaft installiert, damit diese ab nun auch von aussen auf den Server zugreifen können. Dabei muss im Moment noch die IP-Adresse (175.xx.xx.xx) eingegeben werden anstatt des Server-Namens doktor.intern. An der abschliessenden Lösung dieses Problems arbeite ich im Moment noch und werde die Installation Anfang März somit dann beenden.


Kurz vorgestellt

CMS-Box, eigene Homepage leicht gemacht
Die neueste Veröffentlichung aus dem Hause Apple, das iPad, muss ich ja kaum vorstellen, darüber gibt es genügend Berichte im Internet…

Gerne möchte ich hier kurz die cms-Box vorstellen. Dies ist sowohl eine Firma als auch eine clevere Idee, wie auf einfache Art selber eine Website verwaltet werden kann. Nachdem die Website vom Grafiker gestaltet wurde, wird das Ganze bei Cmsbox umgesetzt und im Internet geschalten. Anschliessend kann die Website einfach über den eigenen Browser (Safari, Firefox, … was immer Sie wollen) verwaltet werden. Sie kann ergänzt, mit zusätzlichen Fotos versehen, Texte geschrieben werden. Dies alles simpel und einfach in den Grenzen, die zu Beginn mit Cmsbox festgelegt werden. Das Hosting findet bei Cmsbox statt, welche damit auch den technischen Support und die Updates der gebrauchten Programme übernimmt. Die Handhabung ist genial einfach, dahinter steckt jedoch grosser Programmier-Aufwand.

Eltern aufgepasst:
Mit Click-it gibt es eine informative Broschüre für Sie und Ihre Kinder über Chat-Räume, Regeln und Verhaltensweisen.

Kuranleitung

Diesmal lege ich eine Kurzanleitung zur aktuellen. Lernwerkstatt zum Herunterladen bereit: E-Mail und der Umgang mit Werbung.
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